Über mich

Willkommen in meinem Rohkost und Vegan Blog

Hier dreht sich (fast) alles um die vegane Lebensweise, Gesundheit und Ernährung.

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Mich interessieren dabei vor allem die gesundheitlichen Aspekte einer guten Ernährungs- und Lebensweise. Und das in jeder Hinsicht, also nicht nur der etablierten Wissenschaften. Ich freue mich auch über jede Anregung, Kritik und selbstverständlich sehr gerne auch neugierige Fragen.

Wie es dazu kam, dass ich vegan lebe

Ich hatte Magenprobleme. So einfach kann das sein 😉

Spaß beiseite, nachdem ich fast 2 Jahre lang unter immer stärker werdendem Sodbrennen litt, faste ich schließlich den Mut einen Facharzt aufzusuchen. Die Magenspiegelung brachte 2 Entzündungsherde im Magen und einen im 12-Fingerdarm zu Tage. Das wurde dann 4 Wochen mit Antibiotika und weitere 6 Wochen mit einem Magensäureblocker behandelt. Zudem durfte ich ab sofort, laut Arzt, nie wieder Kaffee, Schwarztee, Grüner Tee, Alkohol, Zitrusfrüchte, Essig, scharfe Gewürze und noch ein paar andere „Kleinigkeiten“ zu mir nehmen. Nie wieder!

Das habe ich tatsächlich 6 Monate durchgehalten. Dann war es gerade Anfang Januar und obwohl ich nicht der Typ Mensch bin, der sich für das neue Jahr Vorsätze macht (am liebsten würde ich das Neue Jahr auch gar nicht feiern), wollte es der Zufall (oder wer auch immer), dass ich mit einem lieben Menschen über mein „Leiden“ ins Gespräch kam und wissen wollte, wie man sich basisch ernähren kann. Ich bekam den Rat doch erst einmal mit 12 Tagen Heilfasten zu beginnen, was ich auch sofort am nächsten Tag in die Tat umsetzte. Das tat mir unglaublich gut. Ich hatte bis dato bei Hunger immer das Gefühl ich müsse unbedingt sofort etwas essen. Das war schon wie eine Sucht. Ich war/bin nicht/kaum übergewichtig aber total verfressen. Und nun aß ich einfach gar nichts. 12 Tage lang. Wunderbar!

Dabei fiel mir natürlich auch sehr schnell auf, dass ich sogar auf Fleisch verzichten kann, was mir vorher absolut unmöglich erschien. Ich aß Fleisch in rauen Mengen und in jedem Zustand, also auch roh. Hauptsache Fleisch. Ich schreibe das nicht, weil ich stolz darauf bin, eher im Gegenteil. Aber warum soll ich mir oder Dir etwas vormachen? Wozu lügen? Ich bin schon seit längerem auf dem Trip zu versuchen, immer und überall einfach die Wahrheit zu sagen. Aber das ist eine andere Geschichte, die vielleicht eines Tages in einem anderen Blog landet.

Fleisch wäre auch nicht mehr gegangen, da es zu den sauren Lebensmitteln zählt, also den Körper in einen sauren Zustand versetzt. Und in meinem Fall durch den übermäßigen Konsum auch übersäuert. Aber ich brauche es zum Glück seit dem nicht mehr. Ich muss auch nicht mehr sofort etwas essen, wenn ich Hunger spüre. Und ich muss mich auch nicht mehr permanent „überfressen“, wobei es ab und zu noch vorkommt (es schmeckt halt so gut – das Vegane meine ich).

Wie ich dem Fleisch entsagen konnte

Meine dennoch latent vorhandene Fleischsucht ersetzte ich zunächst durch eine Käsesucht. Etwa 2 Jahre später erreichten dann längst vorhandene Informationen über die Milchgewinnung (und natürlich auch Eier, Leder, Fell, Honig, etc.) mein Mitgefühl. Also wurde aus dem Vegetarier ein Veganer. Spätestens jetzt begann ich mich immer intensiver mit Ernährung und Gesundheit zu beschäftigen, alleine schon aus Eigennutz. Ich machte dann auch die sogenannte Missionierungsphase durch, also den ständigen Drang andere zu veganisieren. Aber das legte sich zum Glück nach einiger Zeit. Es gab dann noch einige andere Phasen, die mit negativen Gefühlen einhergehen. Ich betrachte das rückblickend als Reinigungsphase. So wie der Körper sich vom jahrzehntelang an gefressenen Ballast befreit, befreit sich auch die Seele. Zur Zeit freunde ich mich immer mehr mit der rohen Variante des Veganismus an. Einfach weil es schmeckt und noch gesünder sein kann, wenn man es richtig macht.

Was ich über Alles-Esser denke

Ich glaube, nach Schilderung meiner eigenen Vergangenheit und meinen Übergangsphasen brauche ich dazu wohl nicht mehr viel zu erklären. Niemand ist perfekt. Auch ich mache sicher immer noch irgendwelche Dinge, die, wenn man es genau betrachtet, nicht in Ordnung sind. Und Vorwürfe führen in diesem Fall auch zu nichts außer Ablehnung und Abwehr. Es mag Themen geben, wo eine klare Ansage und Verteufelung tatsächlich effektiver sein könnte. Aber auch das vage ich zu bezweifeln. Ich halte es da mit Gandhi: „Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest“. Oder wie Pippi Langstrumpf sagen würde: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Impressum

Andreas Schulz
Sommerstraße 28
76287 Rheinstetten

Tel. 01570-3368056

Bildnachweise

© Cristina Bernhardsen | Dreamstime Stock Photos

Disclaimer

Die Informationen auf dieser Website geben die Meinungen und Erfahrungen der jeweiligen Autoren wider und sind daher nicht als fachkundige Ratschläge zu verstehen. Jeder muss selbst für sich entscheiden, was er für richtig hält.

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