Tofu-Käsekuchen mit Himbeeren

Da ich seit meiner Veganisierung vor sechs Jahren keinen Käsekuchen mehr gegessen habe, muss ich dieses Rezept unbedingt als nächstes aus probieren. Gefunden habe ich es bei der Albert-Schweizer-Stiftung (Link siehe unten in der Quellenangabe).

Zutaten

Für den Mürbeteig
180 g Mehl
100 g Margarine
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Für die Füllung
1 kg Sojajoghurt Natur
200 g Naturtofu
250 g Margarine
200 g Zucker
100 g Speisestärke
2-3 EL Zitronensaft
2 Pck Vanillezucker oder 1/3 TL gemahlene Vanille
300 g Himbeeren, TK oder frische

Zubereitung

Für den Mürbeteig Mehl mit Zucker, Salz und Backpulver vermengen, kalte Margarine in Stückchen dazugeben und rasch zu einem Teig verkneten. Die Form damit auskleiden und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung Margarine schmelzen lassen. Naturtofu mit etwas Sojajoghurt pürieren, alle übrigen Zutaten außer Himbeeren zugeben und zu einer glatten und cremigen Masse verrühren.

Die Hälfte der Füllung auf den Boden gießen, die Himbeeren darauf verteilen und mit der anderen Hälfte der Füllung bedecken. Im vorgeheizten Backofen etwa 1 Stunde bei 175 °C (ohne Umluft) ausbacken. Der Tofu-Käsekuchen ist fertig, wenn er goldgelb ist und die Oberfläche sich trocken anfühlt. Am besten in der Form vollständig abkühlen lassen und dann mit einem scharfen Messer vom Rand  lösen.

Tipp

Sie können dieses Rezept für Tofu-Käsekuchen leicht zum Russischen Zupfkuchen umwandeln, indem Sie 1/4 mehr Mürbeteig zubereiten und ihm noch 2 EL Kakao zugeben. Statt Himbeeren in die Füllung zu geben, verteilen Sie abgerupfte Stückchen des Schokoladenmürbeteigs auf der Oberfläche der Füllung.

Quelle: http://vegan-taste-week.de/rezepte/kuchen-desserts/kaesekuchen-mit-himbeeren

Chili sin carne – chili con sojo

Chili ohne Fleisch – Chili mit Soja

Für mich das leckerste Chili überhaupt, das bestätigen auch immer alle Mitesser, ob vegan oder omnivor.

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Zutaten

  • 100g Sojagranulat + Wasser zum Einweichen bzw. etwa 300ml Gemüsebrühe
  • etwas Olivenöl
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 1 rote Paprika gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen gepresst
  • 1 großes Glas Kidneybohnen (waschen!)
  • 1 kleines Glas Mais
  • 1 großes Glas Tomatenstückchen
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 Möhren gewürfelt
  • Mayoran/Oregano/Thymian je nach Geschmack
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver (kann rosenscharf sein)
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • Chilipulver/Tabasco je nach Belieben und Schärfe

Zubereitung

  1. Sojagranulat gemäß Packungsanleitung aufkochen und ausquellen lassen
  2. Gewürfelte Zwiebel mit dem aufgequollenen Sojagranulat zusammen in Öl anbraten
  3. Möhren- und Paprikawürfel hinzugeben und kurz mit anbraten
  4. Gemüsebrühe, Kidneybohnen, Mais, Tomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Chili und Paprikapulver hinzugeben und mit Gewürzen abschmecken
  5. Das Ganze nun für mindestens 10 Minuten gut köcheln lassen, je länger, umso besser schmeckts nachher. Am besten sogar am nächsten Tag nochmal aufgewärmt.IMG_1824

Erster Teil: Wie regionale Zutaten erkennen und Tabelle mit saisonalen Lebensmitteln

Regionale Lebensmittel erkennen

Inzwischen gesetzlich vorgeschrieben, steht das Land der Herkunft auf vielen Lebensmitteln, vor Allem bei Obst und Gemüse. Es bleibt eine individuelle Entscheidung, ob beispielsweise die Orange aus Spanien noch als regional angesehen wird, da auch hier natürlich deutlich mehr Energiekosten und damit Umweltbelastungen beim Transport mit dem LKW aus Spanien anfallen, als bei den Äpfeln aus der Landwirtschaft des eigenen Bundeslandes. Ganz ohne Transport geht es selbstverständlich nie, selbst wenn die Äpfel im eigenen Garten wachsen, müssen sie von dort noch in den Mund gelangen 😉 (kleiner Scherz am Rande)

Eindeutiger wird es da schon eher bei Avokados, Mangos oder Bananen. Diese sind ganz klar nicht regional. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen hier eine Entscheidung oder Gewichtung zu treffen. Diese Artikel kann und will diese persönliche Entscheidung weder vorwegnehmen noch beeinflussen, sondern lediglich mit notwendigen Fakten die mehr oder weniger konsequente Umsetzung unterstützen.

Übersicht: saisonale Lebensmittel

Januar und Februar

März

Kochbananen Chips – Patacones

(3 Portionen)

1 grüne Kochbanane (sie muss richtig grün sein!)
80 ml Öl
240 ml Wasser
Salz zum Abschmecken

Schäle die Banane. Schneide sie in ca. 1-1,5 cm große Scheiben. Erhitze das Öl in einer großen Pfanne. Wenn das Öl heiß ist, gebe die Banane in die Pfanne. Lasse sie dort für etwa 1 Minute. Lege sie bevor sie braun werden auf ein Schneidebrett. Nimm etwas hartes, wie ein Schneidebrett, und presse es auf jede Scheibe. Drücke sie nicht zu fest, sie müssen dünn aber ganz sein. Mische das Wasser mit dem Salz und tauche die Bananenstücke kurz ein, du kannst sie aber auch nur mit Salz bestreuen. Nachdem sie im Wasser waren (oder mit Salz bestreut wurden), lege sie zurück in die Pfanne und brate sie bis die goldbraun und knusprig sind.

Wenn du weniger Öl verwenden willst, nehme nur 60 ml, oder probiere es mit einem Ölspray. Der Fettgehalt kann variieren, wir schätzen 10% des Öls bleibt in den Bananen.

Kalorien pro Portion : 93
Kohlenhydrate : 16 g
Natrium : 2 mg
Fett : 3 g
Protein : 1 g
Ballaststoffe : 1 g

Kürbis Muffins

(für 12 Muffins)

Diese Kürbis Muffins sind saftig und süß. Das Kürbispüree hilft sie feucht zu halten und der Kürbis und die Gewürze helfen sie zu süßen. Du kannst auch Süßkartoffelpüree nutzen falls du keinen Kürbis hast oder magst.

240 ml Kürbispüree
60 ml Rapsöl
120 ml Ahornsirup
1 Esslöffel Backpulver
200 g ungebleichtes weißes Mehl
55 g Zucker
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Muskatnuss
1/4 Teelöffel Ingwer
1/4 Teelöffel Gewürznelken
1/4 Teelöffel Piment
30 g geröstete gehackte Wal- oder Pecannüsse
150 g getrocknete Früchte (Rosinen, Kirschen, gehackte Datteln, Pfirsiche und/oder Äpfel)

Heize den Ofen auf 180 Grad vor. Öle jede Form ein.
Mische das Kürbispüree, Öl und Ahornsirup zusammen. Gebe in einer seperaten Schüssel Backpulver, Mehl, Zucker, Zimt, Muskatnuss, Ingwer, Gewürznelken und Piment zusammen. Mische alles gut durch.
Vermenge nun die trockenen mit den nassen Zutaten und mische die Walnüsse und getrockneten Früchte ein.
Teile den Teig mithilfe von Löffeln in 12 Muffinformen und backe die Muffins etwa 25 Minuten, bis an einem Zahnstocher kein Teig kleben bleibt.
Lasse die Muffins 5 Minuten abkühlen, bevor du sie aus der Form nimmst.

Kalorien pro Muffin : 218
Kohlenhydrate : 39 g
Natrium : 95 mg
Fett : 7 g
Proteine : 3 g
Ballaststoffe : 2 g

Gallo Pinto

Gallo Pinto
(4 Portionen)

Das ist Costa Rica’s berühmteste Speise, sie ist köstlich, nahrhaft und vegan.

½ mittelgroße Zwiebel
½ mittelgroße rote Paprika
½ mittelgroße grüne Paprika
¼ Bund Koriander
1 El Öl
300 g gekochter Reis
300 g gekochte schwarze Bohnen

Hacke die Zwiebel, Paprikas und den Koriander. Erhitze das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Wenn das Öl heiß ist, brate das Gemüse und den Koriander ohne es anbrennen zu lassen. Gebe dann den Reis und die Bohnen dazu und vermenge es gut. Wenn es gemischt ist, kannst du den Geschmack einer der auf Costa Rica berühmtesten Sauce dazugeben, genannt „Salsa Lizano“.

Der Gebrauch dieser Sauce ist optional. Lese bitte die Inhalte der Produkte vor dem Gebrauch durch, um sicherzugehen das dieses Produkt für deinen Gebrauch geeignet ist.

Kalorien pro Portion : 220
Kohlenhydrate : 38 g
Natrium : 2 mg
Fett : 4 g
Protein : 8 g
Ballaststoffe : 7 g

Sesam Bälle

Sesam Bälle zur Vorspeise
(ergibt 6-8 Portionen)

Erfasse die entscheidenden Aromen des Mittelmeers mit dieser einfach zusammenzustellenden, fesselnden Vorspeise. Serviere sie warm, gekühlt oder bei Zimmertemperatur. Sie können ein oder zwei Tage davor vorbereitet werden und schmecken direkt aus dem Kühlschrank oder im Ofen aufgewärmt immer noch großartig.

2 Scheiben Vollkorn Brot
1 Tomate, entkernt und grob gehackt
70 g grob gehackte Walnüsse
1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
30 g Spanische Oliven, gehackt
2 ½ Esslöffel Rotwein Essig
1-2 gehackte Knoblauchzehen
¼ Tl Salz
70-100 g ungeschälte Sesamkörner
¼ Bund Petersilie, zur Garnierung
2 halbierte Cherry Tomaten

Heize den Ofen auf 180° vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Reiße das Brot in Stücke und gebe sie in eine mittelgroße Schüssel. Gieße Wasser in die Schüssel, bis es das Brot bedeckt. Lass es dann gut abtropfen und drücke das Brot aus bis es trocken ist, gebe es anschließend in eine Küchenmaschine. Gebe die Tomate, Walnüsse, Zwiebel, Oliven, Essig, Knoblauch und Salz dazu. Verarbeite alles bis alle Zutaten eingebracht sind und eine grobe Mischung bilden, stoppe ab und zu um die Reste am Schüsselrand herunterzukratzen. Gebe die Sesamkörner in eine kleine, tiefe Schüssel. Rolle mit einem Esslöffel portionierte Bälle aus der Brotmischung. Rolle danach jeden Ball solange durch die Sesamkörner, bis sie komplett ummantelt sind.Gebe sie danach auf das vorbereitete Backblech und backe sie für 25-30 Minuten, oder bis sie leicht gebräunt sind. Lege die Petersilie auf den Rand einer Servierplatte und platziere die Kirschtomaten darauf, falls gewünscht. Platziere nun die Bälle auf der Mitte der Platte.

Kalorien pro Portion : 154
Kohlenhydrate : 10 g
Natrium : 238 mg
Fett : 12 g
Protein : 5 g
Ballaststoffe : 3 g

Tofu lecker zubereiten

Tofu fritieren oder braten (also nicht roh)

(Tofu ist sowieso nicht roh, da bei der Herstellung der zugrundeliegenden Sojamilch eine Erhitzung über 46° C stattfindet)

Also ich nehme auch einfach den Frischen vom Asiaten (2€/kg), schneide ihn in mundgerechte Stücke, friere diese ein (habe natürlich immer einen gewissen Vorrat eingefroren zur Hand), taue sie wieder auf, mariniere sie 15 Minuten in Brühe mit Sojasauce, drücke sie aus, wälze sie in Stärke und brate sie dann einfach mit Öl in der Pfanne etwas mittelbraun knusprig an. Total lecker!

Wenn man unbedingt etwas dazu essen möchte 😉 empfehle ich einen gemischten oder Blattsalat oder cross angebratenes Gemüse, zum Beispiel mit dem Wok. Das Gemüse kann man auch in eine Gemüsebrühe geben und den Tofu einfach dazu (siehe Foto unten).

Man kann auch den etwas festeren Tofu aus dem Supermarkt oder Onlineshop nehmen. Da dieser nicht ganz so saftig gelingt, ruhig etwas länger marinieren bspw. 1 Stunde.

Oder den frischen Tofu in dünne Scheiben schneiden (1-2 cm) und direkt in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Danach würze ich sie mit Sojasoße (nach Geschmack), Pfeffer bzw. Papayakernpulver, Kurkuma (gut für die Gallenblase und auch wegen der Farbe) und schwarzem Salz (verleiht den typischen Ei-Geschmack dank seines hohen Schwefelgehalts), während sie auf einem Küchentuch abtropfen. Et voila, fertig ist das „Spiegelei“.

Wer den Eigeschmack nicht mag, kann natürlich statt Schwarzem Salz auch einfach Meersalz oder Himalayasalz nehmen oder sogar, unter anderem auch dank der Sojasoße, ganz auf Salz verzichten.

Quelle(n) für:
Schwarzes Salz
Tofu

Gemüsesuppe mit Tofu

Gemüsesuppe mit Tofu